Ort der Schöpfung.
Landschafts- und Meeresbilder von Ingo Kühl in seinem Atelier
Zum Frühlingsbeginn und über Ostern zeigt Ingo Kühl neu zusammengestellte Bilder. Der Titel der Ausstellung „Ort der Schöpfung“ verweist zum einen auf die Natur als schöpferische Kraft, zum anderen auf den künstlerischen Schaffensprozess im Atelier.
Das Erleben der Natur seit über zwanzig Jahren auf der Insel Sylt und auf seinen weltweiten Reisen ist für Ingo Kühl elementare Bedingung für die Entstehung seiner Werke. So reiste er schon während seines Studiums an der Hochschule der Künste Berlin nach Israel und in den Iran, später in entlegene Gegenden wie zum Beispiel Patagonien und Feuerland, wo er das Kap Hoorn mit einem Segelboot umrundete, oder nach Neuseeland, Papua-Neuguinea, Thailand, Kambodscha. Er lebte ein Jahr in der Südsee, besuchte die Färöer, Island, das Baltikum und immer wieder zog es ihn nach Portugal. Während all seiner Reisen zeichnet und aquarelliert er in Skizzenbücher draußen in der Natur bei Wind und Wetter oder in den Museen der Städte, um diese Erlebnisse im Atelier umzusetzen in oft großformatige Ölbilder oder plastische Arbeiten wie etwa die Bronzereliefs „Boot in bewegter See“, die im Zusammenhang mit dem Tisch am Kliff am Syltmuseum in Keitum entstanden sind.
Kürzlich, während des strengen Winters auf Sylt, schuf er, wie schon einmal vor dreißig Jahren, 24 Bilder zum Liederzyklus „Winterreise“ nach Franz Schubert. Auch sie sind noch im Atelier zu besichtigen, bevor sie im Herbst in Bayreuth ausgestellt werden.
Die Ausstellung läuft vom 20. März bis zum 11. April 2026
im Atelier Ingo Kühl, Keitumer Süderstraße 42 in Keitum
Öffnungszeiten montags bis samstags 11-15 Uhr und nach Vereinbarung unter 0174-3761422.

